Zurück auf der Nordinsel

Mittwoch, 05.04.2017

Seit gut einer Woche sind wir nun wieder auf der Nordinsel und wir sind froh über die höheren Temperaturen hier. Nach ein paar Tagen in der Hauptstadt machten wir uns über einige Zwischenstopps auf den Rückweg nach Auckland zum Autoverkauf. Nach dem Besuch des Mount Taranakis ging es zu den Elephant Rocks und den Three Sisters. Dort sahen wir nicht nur einen von der Natur geformten rießigen Elefanten aus Stein (allerdings verlor dieser leider einen Teil seines Rüssels beim letzten Erdbeben), sondern genossen den Rest des Tages dort auch die hohen Wellen und den Strand. Weiter ging es nach Taupo, dort wagte ich das adrenalinreichstes Erlebnis meines bisherigen Leben, einen Fallschirmsprung von 15000 Fuß (entspricht circa 4,5 km). Entspannt wurde dann wieder in Coromandel an einem ganz einsamen Strand bei Onemana. Nach einem 30minütigem Klippenspaziergang, gelangten wir zu der kleinen Bucht, in der wir den Rest des Tages genossen.

Milford Sound

Samstag, 18.03.2017

**** Wecker klingen Samstag, 18.03, 4:30 Uhr*****

Typisch wir, erfuhren wir zufällig von anderen Backpackern, dass man für das Tourihighlight, dem Milford Sound, eine Bootstour vorher buchen sollte, da man sonst nicht viel von dem Fjord zu sehen bekommt. Also buchten wir wie immer kurz vor knapp eine Tour. Was sich aber als sehr effizient erwies, denn die Bootstour um kurz nach acht am darauffolgenden Tag hat uns wegen der unbeliebten Uhrzeit nur wenige Dollar gekostet. Doch wie jeder weiß, der frühe Vogel fängt den Wurm… hmmm nein eigentlich wäre Ausschlafen schöner gewesen. Mit dem Schiff fuhr man zwischen zwei Bergketten auf einem zum tasmanischen Meer führenden Fjord. Regenwasser und geschmolzenes Gletscherwasser ließen wunderschöne Rinnsale und Wasserfälle an den Berghängen entstehen. Zwischendurch konnte man süße kleine Robben beim Sonnen beobachten. Alles in allem eine wirklich lohnenswerte Tour, bei denen sehr schöne Bilder entstanden. Auf dem Rückweg zum Campingplatz ging unsere Schätzung, was die Tankanzeige betraf gerade so auf. Mit den letzten Litern des Ersatztanks erreichten wir die erstmögliche Tankstelle. Während der Fahrt dorthin spielten wir die unterschiedlichsten Lösungen im Falle des Stehenbleibens durch (20 km laufen? Wer von uns läuft? Mit einem Schild vorbeifahrende Autos um Hilfe bitten? )Am Ende haben wir es ohne schieben geschafft, und schließlich gilt no risk, no fun…

Die Westküste und Queenstown

Mittwoch, 15.03.2017

Auf dem Weg nach Dunedin machten wir einen Stopp bei den Moeraki Boulders. Die vom Wasser perfekt geformten runden Steinfelsen zeigen nicht nur die lustige Laune der Natur, sondern dienen auch als beliebtes Fotomotiv für Tourigruppe (Chinese dominieren mal wieder, man wurde von  ihnen verscheucht, damit sie Ihre inszenierten Fotos machen können). Jedoch widersetzten wir flinken Hüpfer uns ihren Ansprüchen und erledigten unser eigenes Fotoshooting in wenigen Minuten. Das Ganze war wie so oft nett anzusehen, jedoch musste man es mit vielen anderen Reisenden  teilen.

In Dunedin angekommen, erwartete uns das nächste Highlight, die als die steilste Wohnstraße der Welt bekannte Baldwin Street. Chinesinnen spielten wieder Fotomodel, Auto- und Motorradfahrer testeten ihre Motoren an der Steigung, runterfallende I Phones rutschten die Straße runter.

Auf dem Weg nach Queenstown hielten wir an einem wunderschönen Strand, dessen Sandsteinfelsen einen Bogen im Meer formten. Durch einen kleinen Tunnel gelangte man zu einer kleinen Bucht.

Abends auf dem Campingplatz angekommen, gab es Spagetti mit Pesto, wobei wir uns jedoch nicht sicher waren, ob die Pesto noch einem Monat nach dem Öffnen, durch das ständige Erhitzen und Abkühlen im Auto essbar war. Doch Hunger und Backpackergeldbeutel kennen kein Mindesthaltbarkeitsdatum.

In Queenstown angekommen, wurde eben dieser Backpackergeldbeutel beim Fergburger erleichtert. The Fergburger ist in Queenstown eine Legende, egal um welche Uhrzeit, die Gäste stehen die Straße runter an, um in den Genuss eines solchen Burgers zu kommen. Nach Wochen langem labbrigen Toastbrot und Spagetti, war dies ein echtes Highlight für uns.

Mit vollem Bauch und rundum glücklich genossen wir den sonnigen Tag in vollen  Zügen. Nach einem Bummel durch das Städtchen, hatten wir an der Hafenpromenade einen tollen Ausblick über den zweitreinsten See der Welt.

au..utsch

Montag, 13.03.2017

Nach einer ungewollten Woche in Blenheim auf der Südinsel (Autoschaden), fuhren wir gerade noch rechtzeitig zu meinem Geburtstag nach Christchurch. Die Stadt ist von Erdbeben gezeichnet und man kann dem Wiederaufbau wortwörtlich zusehen. Wir verbrachten meinen Geburtstag in der Innenstadt und abends testeten wir das Nachtleben der Südinsel . Auch wenn wir essenstechnisch ein wenig ins Fettnäpfchen traten, bereitete Miri mir einen wunderschönen Tag :)

Wellington

Dienstag, 28.02.2017

Endlich eine schöne Großstadt!:) 

Auf dem Weg zur Südinsel verbrachten wir zwei Tage in Wellington. In dem rießigen Nationalmuseum " Te Papa" taten wir etwas für unsere kulturelle Bildung winkund anschließend betrachteten wir den Hafen vom Mount Victoria aus. In Wellington gab es deutlich mehr Shoppingmöglichkeiten als in Hamilton, sodass wir uns einige Kleinigkeiten genehmigten. Es tat uns mal wieder gut in einer Großstadt und unter mehr Menschen als Schafen zu sein. Ein Großteil der Zeit verbrachten wir damit in der Cuba Street in der Sonne zu sitzen und die unterschiedlichsten Klamottengeschmäcker (Geschmack konnte man das manchmal nicht mehr nennen; Wollsocken+Sporthose +Karohemd) zu betrachten. Diese Art von kunterbunten Freaks war gemischt mit vielen schicken Geschäftsmenschen. Der Spaziergang an der Hafenpromenade war ein Erlebnis für sich: breakdancende, oberkörperfreie junge Männer, Amateurfußballspieler, gekonnte Rückwärtssaltos ins Hafenbecken, trainierende Rudervereine( Gruß an Papa, der alte Ruderer wink). Gegen Abend ging es mit der Fähre Richtung Südinsel nach Picton.

Tongariro Crossing

Dienstag, 21.02.2017

Um ehrlich zu sein, bin ich glaube ich noch nie so schwer, bzw. lange gewandert wie an diesem Tag, obwohl wir die Wanderung in (nur) sechs Stunden bewältigten. Wir wurden von einem völlig überteuerten Shuttelbus von dem Autoparkplatz an den "Start" gefahren und von dort wanderte man an mehreren Vulkanen vorbei, über den Tonagariro und zurück zum Auto. Auch hier waren wir natürlich nicht allein ;). Durch den Wechsel von Pausen und Wandern, kam es vor das man die selbe Person bis zu fünf mal überholte im Laufe des Tages sealed. Zunächst dachte ich die Stufen seien ein Segen, jedoch entwickelte sich die kontinuierlich gleiche Schrittausführung Stunde um Stunde immer mehr zu einer Qual. Das Highlight war der Gipfel auf dem Tongariro mit toller Aussicht auf das ganze Tal und den anschließenden Schwefelbädern. Der Abstieg war sehr Gelenkbelastend, sodass wir den Rest des Tages am Ende unserer Kräfte waren. Trotz allen Strapazen hat es sich mehr als gelohnt!!

 

 

Rotorua

Sonntag, 19.02.2017

In dem Geo-Thermalgebiet Rotorua investierten wir in den Eintritt eines Parks. Die Hauptattraktion dort war der Ausbruch eines Geysirs um 10:15. Die Tatsache, dass wir diesen mit 200 anderen Menschen teilen mussten und dieser durch die Zugabe von Seife ausgelöst würde, machte die Sache zu einer ziemlichen Touriatraktion. Der anschließende Park mit Schlammbädern und heißen Quellen gefiel uns daher viel besser. Am Ende des Tages rochen wir aber dank des Schwefels ziemlich übel.   

Hamilton

Freitag, 17.02.2017

Hamilton. Als eine der Großstädte von Neuseeland eine herbe Entäuschung für uns. Während es bei uns in Freiburg autofreie Fußgängerzonen gibt, ist es in Hamilton überall erlaubt mit dem Auto zu fahren, was das  Bummeln sehr unangenehm macht. Es gab eine große Shoppingmall, in der wir uns nicht wirklich mehr leisten konnten als zwei Cappuccinos, sodass wir die Stadt relativ schnell wieder verließen. 

Coromandel Peninsula

Dienstag, 14.02.2017

Trotz eines etwas verregneten Morgens, machten wir uns zu einem Tagestrip über die Halbinsel Coromalndel auf. Der erste Stopp im kleinen Städtchen Coromandel selbst, war eher minder lohnenswert...doch auf dem Weg an die Ostküste, begegneten uns eine Schweinchenherde, rosa und schwarze Ferkel kreuzten unsere Straße. Nach ein paar Stunden am Strand in Hahei und dem Besuch der Cathedral Coves, ging es gegen Abend weiter südlich zum Hot Water Beach. Entgegen der heimkehrenden Tourimasse, konnten wir in die schon ausgebuddelten heißen Becken im Sand eine warmes Bad nehmen.

Cape Reinga

Dienstag, 14.02.2017

Nach dem Beobachten von Delphinen während einer Bootstour entlang den Inseln zum 'Hole in the Rock', machten wir uns auf den Weg an die nördlichste Stelle Neuseelands,das Cape Reinga. Unterwegs wurde das Wetter immer heißer und die Vegetation immer trockener und bräuner. Angekommen an der Spitze, konnten wir in Begleitung einer Völkerwanderung weiterer Touris bis zu einem wunderschönen Leuchtturm auf einer Klippe laufen. Die lange Fahrt dorthin hat sich auf jeden Fall gelohnt! Währenddessen bekamen wir ein Problem mit unserem tagtäglichem Begleiter, dem Toastbrot. Wegen des Wechsels zwischen Sauna tagsüber und Tau im Auto morgends, arbeitete der Verwesungsprozess in der Toastpackung gegen unseren Hunger. Nach zwei Tagen waren zwei Packungen völlig verschimmelt und wir standen ohne Frühstück da. Wir hatten allerdings mal wieder Glück im Unglück und uns wohl smpathisch findende Backpacker schenkten uns ihr Brot. Schimmel muss hier jedoch ein allgemeines Problem sein, da wir daraufhin in einem überteuerten Ramschladen, neues verschimmeltes Toastbrot kauften, was wir jedoch erst zu  spät bemerkten. Insgesammt muss man sagen, dass wir auf den letzten Campingplätzen vorallem Deutsche getroffen haben. Statt Leute aus aller Welt, trafen wir bisher eher Deutsche aus allen Bundesländern.

 

      

Auf dem Rückweg von Cape Reinga ging uns das Benzin fast aus, wir schafften es gerade noch zur nächsten Tankstelle weit und breit. Diese Tanksäule war allerdings eine mit self-service und akzeptierte unsere Visakarte nicht. Ein Neuseeländer, der bereits bevor wir dies herausfanden, ausstieg, um uns zu helfen, bezahlte mit seiner Kreditkarte im Gegenzug zu Bargeld. Ansonsten hätten wir wohl die nächsten 100 km schieben müssen...

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.